Wissenswertes über Alpakas

Alpakas gehören, wie die Lamas, zu der Gattung der Neuweltkameliden. Schon  vor über 5000 Jahren wurden sie von den Inkas, in dem Andengebiet Südamerikas aus den Wildformen der Vikunjas und Guanacos, wegen ihrer kostbaren und feinen Faser, domestiziert und gezüchtet. Alpakas gehören somit zu den ältesten Haustierrassen und versorgten die Indios mit Fleisch, Leder und Wolle.

Die Wolle wurde nicht grundlos, als das „Vlies der Götter“ bezeichnet. Bei der jährlichen Schur erhält man 3-5 kg ungefettete, atmungsaktive, seidenweiche Alpakafaser.

Mit Seide und Kaschmir ist die Alpakafaser die edelste Naturfaser der Welt.

 

Wie unterscheiden zwei Alpakatypen:


Huacaya-Alpaka

Das Huacaya-Alpaka hat ein dichtes und fülliges Vlies mit einer Kräuselung (Crimp). Diese Faser fühlt sich warm und weich an.

Suri-Alpaka

Beim Suri-Alpaka, dass nur etwa 10% der Gesamtpopulation ausmacht, weisen in der Fasern einen Drall auf und hängen wie Locken am Tier herunter. Diese Faser fühlt sich seiden und kühl an.


Die Faserscala der Alpakas reicht von Weiß, Beige, Fawn über die verschiedensten Braun- und Grautönen bis hin zu reinem Schwarz. Es kommen auch mehrfarbige und gescheckte Tiere vor.

 

Alpakas werden ca. 20 - 25 Jahre alt, erreichen ein Stockmaß von ca.  80 – 100 cm. Ihr Körpergewicht liegt bei 50 – 75 kg und ihre Fohlen werden „Cria“ genannt, welche nach 11,5 Monaten geboren werden. Diese wiegen bei der Geburt zwischen 6 – 9 kg. Nach 6 Monaten kann das Fohlen abgesetzt werden. Stuten können mit 15-18 Monaten erstmals gedeckt werden, Hengste sind jedoch erst ab einem Alter von 20 Monaten zeugungsfähig.

 

Die Kommunikation der Alpakas erfolgt durch Körpersprache. Diese wird durch verschiedenste Lautäußerungen unterstützt, vorherrschend ist dabei ein leises Summen.

 

Eine andere Verhaltensweise ist das Spucken. Dies geschieht in der Regel nur untereinander. Es dient zur Abwehr, Verteidigung und als Geste der Dominanz um die Rangfolge in der Herde zu klären.

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